DGUV Vorschrift 3

Neues Regelwerk durch Fusion von Berufsgenossenschaften und öffentlichen Unfallversicherungsträgern

 

Durch die Fusion der Berufsgenossenschaften und öffentlichen Unfallversicherungsträgern im Mai 2014 wurden die Regelwerke beider Institutionen zu einem gemeinsamen Werk zusammengefasst.

Aus der ehemaligen „BGV A3“ wurde die „DGUV Vorschrift 3“.

Die wesentlichen Inhalte der Norm haben sich hierbei jedoch nicht verändert, sondern wurden lediglich zu einem gemeinsamen Regelwerk mit neuer Nummerierung zusammengefasst. Die Anforderungen an ausübende Personen, wie Facharbeiter und Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten sind hierbei klar definiert. Zu beachten sind jedoch entstandene Neuerungen im Bereich der Schutzeinrichtungen zum Personen und Anlagenschutz.

Die bisher verwendeten RCD (ehemals FI Schutzschalter) sind nun in zwei unterschiedliche Kategorien unterteilt worden, welche den Einsatzort und die angeschlossenen Verbraucher berücksichtigen. Durch einen Auffrischungskurs im Bereich der „DGUV Vorschift 3“ erhalten Mitarbeiter Fachsicherheit beim Prüfen ortsfester und ortsveränderlicher Betriebsmittel, sowie im Umgang mit unterschiedlichen Messinstrumenten.

Für die durchzuführenden Prüfungen muss der Prüfer über mögliche Gefahren für Mensch und Material informiert sein und gegebenenfalls beurteilen können, wo die Prüfung nicht durchgeführt werden darf. Dies gilt im Besonderen bei der Durchführung der Messung des Isolationswiderstandes, da hierbei mit erhöhten Prüfspannungen gearbeitet werden muss.

Mit der Beurteilung der ermittelten Messergebnisse und der Erteilung der Prüfplakette oder durch das Verwerfen eines Prüflings, trägt der Mitarbeiter zu einem unfallfreien Arbeitsablauf entscheidend bei.

 

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